Portrait Monika Hardmeier

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Monika Hardmeier. Die unerforschten Schnittmengen.

Kunsttheoretikerin, Autorin Kuratorin – so stellt sich Monika Hardmeier auf www.netzhdk.ch vor. Nach der Primarschule in Greifensee und dem Gymnasium in Wetzikon studierte Monika Hardmeier an der Uni Zürich Sekundarlehrerin Phil.I. Nach ein paar Jahren Unterrichtstätigkeit entschloss sie sich, an der HGKZ ein Theoriestudium zu beginnen.

„Meine MitstudentInnen in Studienbereich Theorie hatten sehr unterschiedliche und spannende Berufshintergründe – ob Musiker, Fotografin, Grafiker oder Architektin, es kam sehr viel Lebenserfahrung und Fachwissen zusammen und die regen Diskussionen in den Seminaren schienen mir nicht vergleichbar mit den Vorlesungen und Seminaren, wie ich sie an der Universität erlebt hatte. Der Austausch war intensiv und zwang mich immer wieder, Dinge von neuen Standpunkten zu sehen, mit neuen Methoden anzugehen und alte Denkmuster über den Haufen zu werfen.

Ich habe die Studienzeit sehr positiv erlebt. Zudem schätzte ich den Fokus des Studiums auf Gegenwartskunst und die selbstständige Herangehensweise an Problemstellungen, die gefordert wurde. Auch die Dozierenden unseres Studienbereichs brachten einen reichen Erfahrungsschatz mit und kamen aus verschiedenen Bereichen der drei Studienschwerpunkte Kunst, Design und Medientheorie. Somit waren die Anregungen sehr vielfältig und die fachliche Kompetenz hoch.“

Arbeit

Monika Hardmeier beendete ihr HGKZ-Studum 2006. Seither gestaltet sich ihre Arbeit äusserst vielseitig. Sie publiziert Texte zur Gegenwartskunst in Büchern und Zeitschriften, in Katalogen und im Internet, sie macht Beiträge für art-tv.ch, das Web-Kulturfernsehen, und sie kuratiert und betreut Ausstellungen, unter anderem im Röntgenraum in Zürich und im Kunstraum Kolinplatz in Zug. Sie ist Wissenschaftliche Assistentin am Institut Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel.

Gleichzeitig arbeitet sie auch immer wieder als Seklehrerin in Stellvertretungen. Zu viel Abwechslung? Manchmal sehne sie sich schon nach einem 100%-Job – oder zumindest zwei 50%-Anstellungen, meint Monika Hardmeier. Hat sie noch Kontakte zu ihrer alten Hochschule?

„Immer wieder treffe ich Leute aus meiner Studienzeit an Vorträgen, Ausstellungen, Symposien oder bei Kunstprojekten an denen ich mich beteilige. Ich habe jedoch mittlerweile auch ein neues Bezugsnetz aufgebaut. Es ist mir wichtig mit Leuten eine Zusammenarbeit aufzubauen, bei der durch Kontinuität auch Qualität und gegenseitiges Vertrauen gewährleistet ist.

Auf der anderen Seite ergeben sich immer wieder neue Kontakte, die es mir erlauben einen kulturellen Einblick in andere Regionen der Schweiz zu erhalten oder mir den Zugang zu Grenzbereichen zwischen Kunst und anderen Bereichen wie den neuen Medien, der Szenographie / Architektur oder des Designs zu erschliessen. Diese teilweise noch unerforschten Schnittmengen interessieren mich besonders.“

Ihre Mitgliedschaft bei netzhdk

Monika Hardmeier ist seit 2007 netzhdk-Mitglied. Sie gehört zu denen, die die Möglichkeiten der Plattform www.netzhdk.ch ausführlich nutzen.

„Das Alumni-Netzwerk der ZHdK vereinfacht es mir, Leute unkompliziert für Mitarbeit in Projekten anzufragen. Ich kann mich über offene Stellen und Projekte im Kulturbereichinformieren und auf der Seite auf eigene Projekte und Anlässee aufmerksam machen. Ich finde es praktisch das grosse Angebot der ZHdK in Sachen Kunstpublikationen und Filme weiter nutzen zu können und über die Seite ständig aktuelle Informationen zur Schule und zu Weiterbildungen zu erhalten.“