Prix_netzhdk_titel

netzhdk vergibt jedes Jahr an einen Bachelor- oder Master-Alumni der ZHdK einen mit 10'000.– Franken dotierten Förderpreis.

Ausgezeichnet wird eine Person oder eine Gruppierung, deren Schaffen durch besondere Eigenständigkeit, Innovationskraft und fachliche Qualität auffällt. Die Nominationen erfolgen jeweils durch die Studiengangs- und Vertiefungsleitungen der ZHdK.

Wir haben allen Nominierten sieben Fragen zu ihrem Schaffen, ihrer Studienzeit und ihren Zukunftsplänen gestellt. Die Antworten können hier gelesen werden.

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Beda Mächler
MA Musik Pop
maechler
An welchem Projekt arbeitest du aktuell?

Meine Band Soybomb stellt momentan mein Lebens- und Schaffenszentrum dar. Ich verwirkliche mich darin als Musiker, Songschreiber und Mensch. Es ist ein allumfassendes, zeitlich unbegrenztes Unterfangen innerhalb dessen sich jedoch ständig kleinere Projekte generieren. Momentan: Sich als Künstler in der Wahlheimat Berlin neu platzieren. Und: Die Realisation eines Debütalbums in kompletter Eigenregie. Dazu: Die Schärfung der künstlerischen Identität.

Was heisst für dich „Qualität“ in deiner Disziplin?

Qualität in meiner Musik bedeutet Eigenständigkeit im Sound und Natürlichkeit im Auftreten.

Was schreibst du, wenn du beim Arzt oder im Flugzeug ein Formular ausfüllen musst, unter „Beruf“?

Musiker im Sinne von Künstler.

Von welcher in deinem Studium gelernten Lektion zehrst du bis heute?

Die Fähigkeit, mir meine Eigenheiten als Stärke zu Nutze zu machen.

In welchem Bereich hast du seit deinem Studienabschluss am meisten dazugelernt?

Die Arbeit an (Song-)texten ist viel mehr ins Zentrum gerückt. Ich konnte ein Feingefühl für meine eigene Sprache entwickeln.

Welche Persönlichkeit einer anderen Disziplin fasziniert dich?

Ich bewundere den verstorbenen Schweizer Filmemacher Peter Liechti für seine Fähigkeit, Dinge, an die man sich gewöhnt hat, Absurd erscheinen zu lassen.
Und für die Persönlichkeit, die in seiner Arbeit steckt.

In welche Richtung möchtest du dich in Zukunft vermehrt entwickeln?

Der Weg ist schon eingeschlagen: Ein Dasein als Künstler, mit dem Projekt Soybomb als Pool der Verwirklichung.
Die Entwicklung soll von hier aus vor allem in die Tiefe gehen. Mein Ansporn ist, in meinem Schaffen immer eindeutiger zu werden.